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Es stellt sich vielleicht manchmal die Frage der allgemeinen Bezeichnung einer Zusammenkunft, wie nennt man die Gemeinschaft? Versammlung oder Gemeinde? Erstere könnte vielleicht zu allgemein klingen, da es die Bezeichnung Versammlung in verschiedenen Zusammenhängen gibt. Je nach Bibelübersetzung finden wir beide:
- Versammlung wird mehr in der Elberfelder Version verwendet
- Gemeinde in der Luther Übersetzung

Ursprünglich stammt das Wort der christlichen Zusammenkunft aus dem griechischen: Ekklesia (die Herausgerufene)
Die biblische Gemeinde wird teilweise oft kritisch betrachtet. Ist diese Art von Zusammenkunft nicht zu fundamentalistisch? Je kleiner die Versammlung, desto mehr läuft sie Gefahr als Sekte deklariert zu werden. Aber auch dieses Problem bestand auch schon zur Zeit der Apostel (Apg. 24,14).

Es fanden jedoch zur Apostelzeit keinerlei spezifische Namensgebungen statt. Die Gefahr bestand jedoch schon zur Zeit des Apostel Paulus, wo sich Gruppierungen andeuteten und er damals schon die Frage stellte: Ist denn Christus zerteilt? (1. Kor. 1,13) So haben auch wir uns keine feste Bezeichnung zugeordnet:
Christen, in einer biblischen Gemeinde. Mit dem Grundsatz: bleibet in der Apostellehre.
Es wären noch mehr biblische Verhaltensregeln (s.u.) aufzuführen, da es viele Unterschiede und Schwerpunkte in den heutigen “Gemeinden” gibt.
Hier einige Kernpunkte unserer Versammlung:
- es wird die Glaubenstaufe praktiziert
- Das Mahl des Herrn (Brotbrechen) findet am Sonntag statt
- gepredigt wird nur von Brüdern
- freiwillige Opfergaben (nicht der gesetzesmäßige Zehnte)
- biblisch fundierte Predigt

Lasset das Wort Christi reichlich unter euch wohnen in aller Weisheit; lehret und ermahnet euch selbst mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern und singet dem Herrn lieblich in euren Herzen (Kol. 3,16)
und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche pflegen, sondern einander ermahnen; und das so viel mehr, soviel ihr sehet, daß sich der Tag naht. (Hebr. 10,25)
Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkäme an einen Ort und redeten alle mit Zungen, es kämen aber hinein Laien oder Ungläubige, würden sie nicht sagen, ihr wäret unsinnig? (1.Kor. 14,23)
Eure Frauen sollen schweigen in der Gemeinde, denn es ist ihnen nicht gestattet, das sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt (1.Kor. 14,34)
was hindert’s das ich getauft werde? Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so darf es geschehen. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. (Apg. 8,37)
Am ersten Tage der Woche aber, da die Jünger zusammenkamen, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus, und wollte des andern Tages weiterreisen und zog die Rede hin bis zu Mitternacht. (Apg. 20,7)